Archiv für die Kategorie „Bibel- Themengespräch“

Weltgebetstagsgottesdienst – 04.03.22 – Peterskirche

Ralf Krieg schrieb am Dienstag, 1. März 2022

Abendsegen für Familien – jeden Dienstag – MNH 🙏✨

Ralf Krieg schrieb am Dienstag, 15. Februar 2022

Ökum. Bibelwoche – 24.01. bis 28.01.22 – KGV Lobeda

Ralf Krieg schrieb am Montag, 17. Januar 2022

Offener Gesprächsabend – 02.12.21 – ONLINE

Ralf Krieg schrieb am Mittwoch, 1. Dezember 2021

Sprachkurs des Glaubens – 2021 – Martin-Niemöller-Haus

Ralf Krieg schrieb am Freitag, 1. Oktober 2021

🙏 Andacht am 31.03.2021 – KGV Lobeda

Ralf Krieg schrieb am Mittwoch, 31. März 2021
Dr. Jens Wendler

Wir gehen auf das Ende der Fastenzeit zu. Endlich – die Entbehrungen werden  vorbei sein, Grund zur Hoffnung und zu Freude. Doch das Ende ist dick: Es ist nicht einfach so da, und dann ist alles gut. Nein – wir müssen zwei schwerwiegende Dinge in unserem Herzen bewegen. Eines ist die Ahnung, dass wir etwas beenden, was uns vielleicht ein Opfer war, jedoch gleichzeitig anderswo gut tat: wir fasteten zum Beispiel Fleisch… und haben so Leid von Tieren vermieden. Der Freude auf unserer Seite steht das Schicksal auf anderer Seite gegenüber, alles scheint diese zwei Seiten zu haben.

Und das Zweite ist dieser Verrat. Jesus weiß, dass er verraten werden wird, er kennt den größeren Plan, die Zusammenhänge, die Vernetztheit des Lebendigen, des Toten und der Verstrickungen des Miteinanders der Menschen, aus welchen dieser Verrat sich zwangsläufig ergibt, für das erwachte Auge offensichtlich. Und sein Tod, und dann sein Weg aus dieser Welt in andere Sphären des Reiches Gottes ist die notwendige Konsequenz. Und es ist in der Hand, welche uns alle trägt, auf die wir vertrauen: der Kelch ginge an Jesus vielleicht vorüber, wenn es diese allumfassende Hand wollte – aber was Jesus – der am Leben hängende Mensch – vielleicht wünschte,  was wir wollen und meinen, bewirken zu können, das – Jesus weiß es, und wir erahnen es auch – das zählt letztlich für diese Hand nicht. Sie trägt, schützt, heilt, trägt schließlich fort… regelt natürliche Systeme auf geniale Weise, vom kleinsten Nanopartikel bis zum allumspannenden Erdenklima. Es ist alles ein großer Plan mit Ursachen und Wirkungen. Jesus kennt ihn, in der Schrift steht es und er sagt es: einer wird mich verraten – die Menschheit wird Gottes Plan verraten. Verschwörungstheoretiker? – wie armselig und verständnislos heute Kommunikation geworden ist… und damals? Auch schon verspottet, aus Ängsten, die wohl auch aus Gottesferne geboren wurden: unverstanden, nicht einmal begriffen oder wenigstens erkannt! Und wie weit ist das gegangen? Bis zum Erdbeben und der verdunkelten Sonne:

wahrlich, dieser ist Gottes Sohn …

…gewesen… Was,

wenn der Mensch erwacht und sein Kopf erkennt, die Erkenntnis weiter in den Körper dringt, bis zu den Händen, er also begreift, und sie schließlich den ganzen Körper erfasst bis zu den Füßen auf denen er steht, er also letztlich wirklich verstanden hat? Es wäre der Anfang eines besseren als unserem gegenwärtigen Miteinander, ein Anfang, den Ostern in uns auslösen will, glaube ich. – Jens  

📽 Wort zum Tag – 18.03.2021 – Kirchenkreis Jena

Ralf Krieg schrieb am Donnerstag, 18. März 2021
Geistliches Wort in der Passionszeit – Angelika Büttner, Gemeindepädagogin im KGV Lobeda

📽 Wort zum Tag – 16.03.2021 – Kirchenkreis Jena

Ralf Krieg schrieb am Dienstag, 16. März 2021
Geistliches Wort zur Passionszeit – Pfarrerin Antje Leschik, KGV Lobeda

📽 Wort zum Tag – 09.03.2021 – Kirchenkreis Jena

Ralf Krieg schrieb am Dienstag, 9. März 2021
Passionsandacht zum Hungertuch – Pfarrerin Maria Krieg, Lobeda

🌏Weltgebetstag 2021 6 Pazifisches Inselland Vanuatu

Ralf Krieg schrieb am Mittwoch, 3. März 2021
Kristin Weigel / Ingrid Poschmann

Ernährung und Klimawandel

Liebe Gemeindemitglieder,
heute möchte ich Ihnen etwas zur Ernährung und den Auswirkungen des Klimawandel auf die Ernährung im diesjährigen Weltgebetstagsland Vanuatu berichten.

Die Vanuatische Küche ist eine einfache Küche. Die Menschen ernähren sich von dem, was Sie anbauen und was Ihnen die Natur gibt. Melonen, Avocados und Bananen von denen es auf Vanuatu gut 20 verschiedene Sorten gibt, können direkt vom Feld, Baum oder Strauch gegessen werden. Die Reife und der Geschmack von Mangos, Papayas und Ananas ist nicht mit dem zu vergleichen, was wir aus dem Supermarkt kennen. Auch die Kokosnuss spielt in der Ernährung eine Rolle.

Gekocht wird unter freiem Himmel in Erdöfen oder auf heißen Steinen. Wurzeln wie Yams, Taro (Wasserbrotwurzel) und Maniok schmecken erst wenn sie gegart wurden. Süßkartoffeln, Kochbananen oder Brotfrucht gehören ebenso zur Ernährung dazu und werden entweder direkt oder in die Blätter einer bestimmten Bananenstaude gewickelt auf den heißen Steinen oder in den Erdöfen zubereitet.

Das Nationalgericht Lap Lap wird aus Taro, Yams, Maniok oder Bananen zusammen mit Kokosmilch und etwas Salz hergestellt und kann dann mit gegartem Gemüse wie Zwiebeln, Inselkohl (ähnlich unserem Mangold), Spinat, Bohnen, Paprika oder anderem garniert werden. Ist Fisch zur Hand, kommt gegrillter Fisch dazu oder Hühnchen- und Schweinefleisch.

In den größeren Städten wie Port Vila macht sich aber auch ein gewisser Einfluss aus der britisch/französischen Kolonialzeit auf das Nahrungsmittelangebot bemerkbar.

Das Kochen ist wie vieles in Vanuatu Frauensache und durch das Kochen am offenen Feuer mit einer hohen Rate an Bronchialerkrankungen bei den Frauen verbunden. Durch das entfachen von neuem Feuer jeden Morgen atmen die Frauen zwangsläufig Rauch ein, was bei vielen zu chronischer Bronchitis, Asthma oder anderen Lungenerkrankungen führt.

Aber auch der Klimawandel macht sich in Bezug auf die Ernährung schon bemerkbar. In der Regenzeit (Oktober bis März) komme es öfter zu Extremregenfällen oder die Regenzeit verkürzt sich, was sich in einem niedrigeren Grundwasserspiegel bemerkbar macht und somit auch Einfluss auf die Ernten hat. Früchte können bei zu wenig Wasser und höheren Temperaturen klein bleiben oder ganz ausfallen. Auch wirkt sich die Erwärmung des Meereswasser aus. Es sterben nicht nur die Korallen ab und die Riffe verlieren ihre Schutzfunktion als Wellenbrecher, sondern auch die Fischbestände vor den Inseln werden kleiner. Die Bevölkerung an der Nordküste von Efaté zieht nun in Betonbecken ihre eigenen Fische groß. In Vanuatu versucht man mit weiteren verschiedenen Projekten auch die zukünftige Versorgung der Bevölkerung sicher zu stellen. Hierzu gehören zum Beispiel die Anpflanzung von Obstbäumen, die Züchtung von Gemüsesorten, welche das veränderte Klima besser tolerieren oder auch in der Tierzucht die Suche nach Rassen, welche die Hitze besser ertragen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen auch diesmal einen weiteren kleinen Einblick in dieses Land geben. Einige ausgewählte Rezepte können Sie unter der Verlinkung 🔗  finden.

Bleiben Sie behütet und gesund.

Ihre Kristin Weigel