Artikel-Schlagworte: „Kirchenblatt“

⛪ Kirchenblatt – September 2021 – KGV Lobeda

Ralf Krieg schrieb am Mittwoch, 1. September 2021

📌 Neue Gemeindezeitung – Juli 2021 – KGV Lobeda

Ralf Krieg schrieb am Montag, 19. Juli 2021

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⛪ Kirchenblatt – Juni 2021 – KGV Lobeda

Ralf Krieg schrieb am Dienstag, 1. Juni 2021

⛪ Kirchenblatt – Mai 2021 – KGV Lobeda

Ralf Krieg schrieb am Samstag, 1. Mai 2021

⛪ Kirchenblatt – April 2021 – KGV Lobeda

Ralf Krieg schrieb am Donnerstag, 1. April 2021

⛪ Kirchenblatt – März 2021 – KGV Lobeda

Ralf Krieg schrieb am Montag, 1. März 2021

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⛪ Kirchenblatt – Februar 2021 – KGV Lobeda

Ralf Krieg schrieb am Montag, 1. Februar 2021

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⛪ Kirchenblatt – Januar 2021 – KGV Lobeda

Antje Leschik schrieb am Freitag, 1. Januar 2021

Liebe Gemeinde,

Jedes Jahr zum Neujahr brauche ich diesen Spruch aus China, der in unserem Gesangbuch steht: der Engel sagt: „Gehe nur hin in die Dunkelheit und lege deine Hand in die Hand Gottes! Das ist besser als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg!“ In diesem neuen Jahr 2021 brauche ich ihn besonders! Wie wird die Pandemie 2021 sich ausbreiten? Was wird getan werden gegen die sozialen und wirtschaftlichen Folgen des Virus? Wie werden wir als Gemeinde zusammenbleiben können, um uns gegenseitig Stütze und Hilfe zu sein? Wie kann Gott es zulassen, dass Hunderttausende weltweit an diesem Virus sterben? Krisen spitzen latent vorhandene Fragen zu. Aber vielleicht ist es gar nicht unsere Aufgabe, Erklärungen über Gottes Tun und Lassen abzugeben. Der Psalmbeter im Monatsspruch für diesen Monat verweist uns vielmehr auf das Bitten.

Psalm 4,7: Viele sagen: „wer wird uns Gutes sehen lassen?“ Herr, lass leuchten über uns das Licht deines Antlitzes!“

Diese Worte sind uns vertraut, es ist der zweite Teil des aaronitischen Segens, der am Ende jeden Gottesdienstes uns mit auf den Weg durch die kommende Zeit gegeben wird.

Der Psalmbeter lenkt den Blick von der sichtbaren Not auf die (unsichtbaren) Helfer. Seine Erfahrung ist, dass Gott uns in der Not nicht verlässt. Er sagt zu Gott: “Der du mich tröstest in Angst“(Vers 2) und „Allein, du, Herr, hilfst mir!“ (Vers 9). Wenn Gottes Angesicht über uns leuchtet, sind wir nicht allein. Dieses Leuchten ist stärker als Sorgen, Ängste und Dunkelheit. Gerade erst haben wir zum Weihnachtsfest Jesu Geburt gefeiert. Er sagt von sich: „Ich bin das Licht der Welt“ (Joh.8,12). Und zu seinen Nachfolgern sagt er: „Ihr seid das Licht der Welt“ (Mt 5,14). Wir können versuchen, das Licht von Gottes Angesicht widerzuspiegeln, so können in dunklen Situationen kleine Lichter aufleuchten.

Wir warten auf hilfreiche Medikamente und Impfstoffe. Wir  unterstützen die, die es jetzt besonders schwer haben. Wir bleiben als Gemeinde zusammen im Gebet und im Blick zu Christus. Wir vergewissern uns, in wessen Hand unser Leben und auch unser Sterben letztendlich liegen. Wir bitten Gott am Anfang dieses Neuen Jahres, barmherzig und treu bei uns zu bleiben: „Herr, lass leuchten über uns das Licht deines Antlitzes!“

Bleiben Sie behütet!

Ihre Pfarrerin Antje Leschik

⛪ Kirchenblatt – Dezember 2020 – KGV Lobeda

Maria Krieg schrieb am Dienstag, 1. Dezember 2020



Liebe Gemeinde,
dieses Foto von Nicol Weber aus unserer Gemeinde, berührt mich. Wir sehen durch ein Fensterkreuz den leuchtenden Stern.  Es ist  Advent. Welche Kraft liegt für mich in diesem Jahr in diesem Wort. Wie gut, dass es unser verlässliches Kirchenjahr  gibt. Es wird Advent, es wird Weihnachten. Der Stern weist uns den Weg, und dennoch liegt auch  viel vor diesem Leuchten. Das Volk das im Finsteren wandert darf auch das Dunkle dieser ganz eigenen Zeit benennen. Da ist dieses Fensterkreuz.  Warum öffnet keiner das Fenster. Es ist kalt  draußen.  Wie werden Sie die Adventszeit erleben?  Ich weiß, dass ein Gaststättenbesitzer das Kirchenblatt liest und eine Musikerin.  Ein Arzt und eine Schwester und die Lehrerin von nebenan. Auch  die alte Dame aus dem Seniorenkreis, die nicht ins Niemöllerhaus kommen kann. Es ist schon ein Kreuz. Ein Fensterkreuz eben. Vordergründig. Dahinter der Stern. ER zieht los, immer wieder zieht er los. Und immer wieder weist er den Weg. Es ist immer Nacht, wenn er sich zeigt. Und genau da zeigt sich, was noch nicht ist. Es ist etwas in Bewegung, das ankommen will. Es wird, wie immer, eine schwere Geburt werden. Maria hat zu tragen. Der Esel hat zu tragen, die Hoffnung wird getragen und sie wiegt schwer.  Es ist Advent. Es ist meine liebste Zeit, sagte mir heute eine Frau am Telefon. Ich bin dankbar für diese Freude und die Vorfreude und was auch immer ist, es wird Weihnachten. Kann irgendetwas das Kommen Gottes in diese Welt verhindern? – Es ist Advent!                                          AMEN. 

⛪ Kirchenblatt – November 2020 – KGV Lobeda

Antje Leschik schrieb am Montag, 2. November 2020

Liebe Gemeinde,

November: also Regenwetter, Trauertage, Buß- und Bettag, Totensonntag und doch auch wunderbare Sonnenuntergänge, Friedensdekade, Ewigkeitssonntag, das alles erwartet uns im neuen Monat.
Wir werden öfter auf dem Friedhof sein  als in anderen Monaten.
Ich bin gerade über den Friedhof gegangen und denke an diese und jenen, die jetzt hier begraben liegen. Sie stehen mir ganz lebendig vor Augen, teils höre ich ihre Stimme und weiß, wie sie sich bewegt haben.  Es scheint so unwirklich zu sein, dass sie jetzt hier in der kalten Erde im Grab liegen. Und ich frage mich: schauen sie aus der neuen Welt zu, wie ich hier an ihren Gräbern vorbeispaziere und ihre Namen erinnernd und ihrer gedenkend lese?  Ob sie gestaunt haben, dass es den Himmel doch in echt gibt? Ob Christus sie abgeholt hat in der Todesstunde und sie herausgerissen hat aus dem Totenreich? Ob Christus sie in den Himmel getragen hat? Ich wünsche es ihnen. Ich wünsche es mir. Ich wünsche mir, dass Christus mich eines Tages  hier abholt  und hinüberträgt in die neue Welt. Uns gemeinsam wünsche ich, dass uns diese Hoffnung durch diesen November mit seinen besonderen, auch besonders dunklen, Tagen trägt. 
Der  Monatsspruch kann uns dazu hilfreich sein, der heißt:
“Gott spricht: sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten.“  Ein starkes Bild. Tränenüberströmt kommen die Menschen bei Gott an. Sie werfen sich ihm in die Arme und finden Trost bei ihm. Was sie erlebt haben, was sie durchgemacht haben, was sie zu verarbeiten hatten! Es sind Tränen nach schmerzvollen Erfahrungen, Tränen auch über das, was man zurücklassen musste. Wie ein Kind, das zur Mutter rennt und sich den erlebten Schmerz schluchzend von der Seele weint. Hier hören wir: es gibt ihn also, den Tag danach, wenn alles überstanden ist. An diesem Tag, so erzählt es Jeremia, der Prophet, wird Gottes Nähe ganz neu erfahrbar sein. Darauf dürfen wir hoffen.
Einen gesegneten November!

Ihre Pfarrerin Antje Leschik