Andacht am 31.03.2020

Ich kann es nicht mehr hören. Überall wohin ich höre geht es um Corona.

Es nervt. Dabei habe ich es noch gut. Ich darf arbeiten gehen. Menschen sehen, aus mindestens 1,5 Meter Entfernung zwar, aber immerhin. Mich nervt es abends als letztes noch zu schauen, was morgen schon wieder nicht mehr geht und morgens als erstes zu schauen ob noch was dazu gekommen ist.

Doch dann kommen mir die Menschen in den Sinn für die ich, für die wir das machen. Die Menschen die wir lieben. Nicht nur die eigene Familie, da sind die Nachbarn und Freunde, aber auch die Frauen und Männer vom Kirchenchor und des Gemeinderats und Gemeindebeirats, die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Bibelstunden und Gottesdienste, die Senioren und Seniorinnen, die Junge Gemeinde, die Konfirmanden und Konfirmandinnen, die Familien der Familienfreizeit und des Kinderkirchenkarusells. Nachdem ich an all diese wundervollen Menschen gedacht habe (es mögen mir bitte diejenigen verzeihen, die ich vergessen habe) , bin ich auf einmal nicht mehr genervt, sondern froh so viele wunderbare Menschen zu kennen. Dann denke ich an all die Menschen, die ich nicht kenne und wünsche Ihnen diese Liebe. Ich bin dankbar dafür, das mich Gott immer wieder daran erinnert, was das Wichtigste ist.

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. (1. Korinther Kapitel 13 Vers 13)

Amen

Constanze
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1 Kommentar zu „Andacht am 31.03.2020“

  1. Auch wenn’s nervt, die Erfolge geben Jena Recht.
    Nicht unterkriegen lassen, öfter mal mit anderen telefonieren 🙂

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