Artikel-Schlagworte: „Andacht“

Wochenandacht am 06.07.2020

Ralf Krieg schrieb am Montag, 6. Juli 2020
Dr. Jens Wendler

 

“Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.” Galater 6,2

 

Ein oft gesagter, beinahe geflügelter Spruch und einer von jenen, die wohl oft so dahin gesagt werden, ohne dass ihre Tiefe erfasst wird. Also ein erstes Bild, welches erscheint ist gleich ein großes: das Kreuz Jesu.  Last ist Bürde, etwas Schweres, Zusätzliches, am liebsten Verzichtbares… zu viel, zu schwer, ungerecht… und nun auch noch des Anderen Last mit tragen, das wird zu schwer – was ist also gemeint und wie kann dies es sein, wodurch das Gesetz Christi erfüllt wird? Beinahe fühlt sich der Satz an wie ein Koan, so heißen im japanischen Zenbuddhismus die der Vernunft unzugänglichen Aussprüche.

Ist möglicherweise die Last, um die es geht, Allgegenwärtiges, zum Dasein Gehörendes? So etwas, wie z.B. die Last des Luftdrucks, eine Gegebenheit. Und der eine Lastenträger ist nicht anders als der andere – die zu tragende Last ist austauschbar, geht beide gleichermaßen etwas an. Jeder trägt Last, Leben heißt Last tragen, Stress ausgesetzt sein, gar nicht im negativen Sinn, doch wie? Nun, von des anderen Last kann ich mich nicht distanzieren – schlimmstenfalls trägt er Last direkt aufgrund meines Handelns, meistenfalls trägt dieser Andere Allgegenwärtiges, Unvermeidbares, uns alle Betreffendes… und indem ich mir dessen bewusst bin und meinen unweigerlichen Anteil an jedweder Last wahrnehmen und akzeptieren kann, indem ich dies wirklich durchschaue in diesem Bewusstsein verbinde ich mich mit dem Anderen und trage seine Last. Und diese Verbindung, die so ganz zwangsläufig einfach geschieht, sie ist das Gesetz Christi, denn das Einssein mit dem Anderen wird offenbar.

Und so kann ich sogar wagen, das Kreuz auf meinem Rücken  zu tragen – nicht als Last die ich zusätzlich zu meiner eigenen Last trage – darunter würde ich zusammenbrechen. Sondern wenn mir diese Verbindung entsteht verschmelzen die vorher getrennten zwei Lasten, die des Anderen und die meine…gehen jedoch nicht in eine größere Summe ein, sondern eine löst sich in die andere auf: des Anderen Last ist gleichzeitig meine Last und umgekehrt, also trage ich sie, des Anderen Last – das Kreuz wird meine Last, und gleichzeitig wird meine Last das Kreuz. In diesem Gesetz  von Einssein in allem ist gegenseitig Last tragen möglich. Ohne das Gesetz zerfällt Einssein in Einzelne, wir werden Fragmente, und Last wächst ins Unermessliche und erdrückt den Einzelnen. Kultivieren wir also dieses Gesetz Christi, erstrahlt Miteinander, welches wir mit Worten wie Mitgefühl und Solidarität beschreiben.

Wochenandacht am 29.06.2020

Ralf Krieg schrieb am Montag, 29. Juni 2020
Dawid Zakrzewski


„Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“ Lk 19,10

 

Was für eine frohe Botschaft!

Diese Zusage Jesu ist für mich ein Schatz von vielen, die man durch den Glauben an Christus erhält. In diesem Vers erfahren wir, dass Jesus, der Menschensohn, ständig auf der Suche nach den verlorenen Menschen ist. Er sucht sie auch dann, wenn die Menschen ihn gar nicht suchen oder ihre Suche aufgegeben haben. Und wenn er sie gefunden hat, dann macht er sie selig. Er rettet sie aus allen Gefahren und befreit von allem Leid.

Denn er, Jesus der Christus, ist das Heil der Welt und auf ihn dürfen wir vertrauen!

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche!

Wochenandacht am 22.06.2020

Ralf Krieg schrieb am Montag, 22. Juni 2020
Ralf Krieg

Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“
Matthäus 11,28

 

Unabhängig vom Kontext der Zeit, in die Jesus sprach, ist es Zeit für uns. Die Zeit der Umkehr allemal, so auch des Jahreslaufes:     
                    – Mittsommer 2020 –
Was für ein Tag. Die Zeit ist reif für Sommer. Heute soll einmal eine andere „Krone“ besungen werden, wenn auch nur poetisch: unsere Schöpfung. Was hat sich Gott dabei gedacht, diese wunderbare Erde mit solch einem Übermaß an Schönheit zu bekleiden. Da erleben wir Verschwendung im besten Sinne: die Schöpfung in Gala, Prunk, Pomp und Putz!

Kommt, alle, die ihr mühselig und beladen seid und lasst euch erquicken!

Ja, mit einem liebevollen Blumenstrauß aus Gottes Blumengarten von Pfarrer Wilhelm Olschewski i.R.:

“Ein Vergissmeinnicht für die Vergessene
Tausendschön für die Verliebten
Eine Goldrute für die Wegsucher
Klatschmohn für die Künstler
Zittergras für die Mächtigen
Rittersporn für die Mutlosen
Eine Königskerze für die Bescheidenen
Pusteblumen für die Sicheren
Eine Nelke als Gruß für die Friedfertigen
Ganz viel Glücksklee für die Kinder der Welt
Pfingstrosen für die Pfarrer
Und eine duftende Rose für Sie, liebe Freunde –
Für uns alle ein Jelängerjelieber
Und nicht zuletzt Passionsblumen, die an Seine große Liebe zu uns erinnern.
Blumen sind das Lächeln Gottes. Er segne und behüte Sie.”

Immerhin könnten wir diesen bunten Blumenstrauß fantasievoll weiter aufblühen lassen.
Nur zwei Blumen möchte ich noch anfügen:

Ein Fleißiges Lieschen für unsere Küster*innen
Und Glockenblumen für unsere Glöckner und Läuter

Wie Herr Olschewski schon sagte: Blumen sind das Lächeln Gottes.
Auch wenn wir uns mühselig und beladen fühlen, dieses Lächeln steckt an      

In diesem Sinne: eine sonnige Sommerwoche!
Ihr Ralf Krieg

Wochenandacht am 16.06.2020

Ralf Krieg schrieb am Montag, 15. Juni 2020
Ingrid Poschmann

Jesus Christus spricht: (Lk 10, 16a)

„Wer euch hört, der hört mich: und wer euch verachtet, der verachtet mich.“

 

Ab und an lese ich sehr gern mal im  Alten Testament. Denn sehr oft steht es  im Zusammenhang mit dem Spruch für die Woche.  Dabei bin ich immer wieder erstaunt wie zeitnah diese Themen sind.  Natürlich gab es in der Zeit andere Probleme, aber menschlich sind wir uns sehr nah.

Und auch diesmal denke ich, Gott kennt uns, er weiß was uns beschäftigt.

Selbst jetzt, in der Corona Kriese ist er bei uns.

Im Buch des Propheten Jeremia im 23. Kapitel

 lese ich: So spricht der Herr Zebaoth:

„Hört nicht auf die Worte der Propheten die Euch weissagen! 

Sie betrügen Euch. Sie verkünden euch Gesichte aus ihrem Herzen und nicht aus dem Munde des Herrn.“

Wie viele falsche Propheten, wie viele Verschwörungstheoretiker sind zurzeit in den sozialen Medien  und Netzwerken unterwegs. Die weltweite Pandemie wird von ihnen genutzt für ihre  Ansichten, die jeder Grundlage entbehren.

 Sie verbreiten schändlichen und gefährlichen  Unsinn und leider gibt es Menschen die den falschen Propheten glauben und sich von ihnen verführen lassen.

Auch heute noch.

 Sie verachten und beleidigen die Wissenschaftler und verbreiten ihre kruden Ideen.

Lassen wir die Wissenschaftler arbeiten, vertrauen wir mit kritischer Intelligenz den Politikern und leben wir in Verantwortung für unser  eigenes Leben und das der Mitmenschen.

Die falschen Propheten glauben alles zu wissen und die Zukunft zu kennen, aber

die Zukunft zu erkennen ist dem gewöhnlichen Sterblichen nicht gegeben,

allenfalls mit göttlicher Hilfe.

Bleiben sie gesund und behütet wünscht Ihnen Ingrid Poschmann

Wochenandacht am 08.06.2020

Ralf Krieg schrieb am Montag, 8. Juni 2020
Tobias Schütze

“Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!”

 

Ein Gruß am Ende einer Nachricht.
Gewöhnliche Nachrichten enden heute eher mit “liebe Grüße” oder “mit freundlichen Grüßen” oder gar noch die entsprechenden Abkürzungen davon.

Wem wünscht man nun so etwas? So lang, dass die ganze Dreifaltigkeit hineinpasst?

Menschen, mit den man eine gemeinsame Sache hat, gemeinsame Sache macht. Eine besondere Idee, nichts gewöhnliches.

Menschen, die – wie wir – den Regen der letzten Tage als Gnade betrachten.
Und den Regenbogen als Zeichen der Liebe.
Menschen, mit denen wir über Distanzen hinweg vertraut sind, die uns begeistern. Die uns im Geiste nahe sind.

Egal, ob die Körper gerade Abstand halten, halten müssen.


“Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!”

Wochenandacht am 01.06.2020

Ralf Krieg schrieb am Montag, 1. Juni 2020
Kristin Weigel


„Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.“ (Sach 4, 6) 

 

Als ich den Wochenspruch las, dachte ich mir in welchem Zusammenhang steht dieser Satz.

Bei Betrachtung des weiteren Textes um den Wochenspruch geht es um die Prophezeiung der Erbauung des 2. Tempels nach der Rückkehr aus babylonischer Gefangenschaft. Es soll ein Tempel werden frei von Mauern oder Zwang. Nicht durch Heer noch Kraft, sondern durch Gottes Geist soll dieses geschehen. Gott wird für alle Menschen erreichbar, ist nicht mehr unbedingt an die Priester oder den Tempel gebunden. Ich kann mein Anliegen vor Ihn bringen ohne eine Einschränkung von außen. Ich kann mit Ihm reden egal ob ich am Küchentisch sitze, in der Natur unterwegs bin oder doch im stillen Gebet in der Kirche. Es gibt keine Einschränkung durch „Heer oder Kraft“.

Ein anderer Aspekt ist, daß der Geist mehr Kraft hat als die weltliche Macht. Er reicht länger, ist nicht so vergänglich wie irdisches, er überdauert Zeiten und ist für Generationen verfügbar und erlebbar. Das Wort Gottes ist durch den Geist für alle Völker verständig. Ist dies vielleicht eine kleine Umkehrung der Geschichte vom Turmbau zu Babel? Ein Zusammenkommen im gemeinsamen Glauben trotz unterschiedlicher Sprachen und Kulturen. Eine Einheit der Menschen im Glauben durch verstehen. Nicht durch Heer oder Kraft aufgezwungen, sondern geschehen durch Gottes Geist. Ein Miteinander trotz Unterschieden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein buntes und gesegnetes Pfingstfest.

Wochenandacht am 25.05.2020

Ralf Krieg schrieb am Montag, 25. Mai 2020
Finnia Schönherr


Johannes 12, 32:
„Ich aber werde, wenn ich erhöht bin von der Erde alle an mich ziehen.“


Diese Worte spricht Jesus zu seinen Jüngern. Aber als was? Ist es eine bedauernde Vorhersage, eine Entschuldigung, Trost?

Immerhin prophezeit Jesus hier nicht nur seinen baldigen Tod sondern auch die Art seines Ablebens: er wird erhöht werden, am Kreuze aufgehängt.

Eine düstere Botschaft, die die Jünger und Umstehenden zurecht in Schrecken versetzt. Er wird bald sterben und sein Tod wird schmerzhaft und grausam sein. Und er weiß es.

Aber trotz dieser erschreckenden Botschaft schwingt Hoffnung in seinen Worten mit, und ein Versprechen. Jesus wird erhöht sein, er wird groß, mächtig, göttlich sein, das Leid seines Todes wird ein Ende haben.

Gleichzeitig verspricht er den Anwesenden, dass er alle an sich ziehen wird, jeder einzelne wird erlöst werden. JEDER. Alle werden in seinem Reich Platz haben, ohne jemals etwas dafür getan zu haben, denn Jesus wird für sie -für uns- gestorben sein und sie befreit haben, ohne dass sie es überhaupt wussten.

Noch bevor wir einen Fehler machen wird er verziehen und vergessen sein, einfach nur weil Jesus für uns stirbt.

Ist das nicht wunderbar?

Wochenandacht am 18.05.2020

Antje Leschik schrieb am Montag, 18. Mai 2020

Liebe Gemeinde,

wenn ich telefoniere, höre ich, dass viele von uns in den letzten Wochen viel aufgeräumt haben. Manche haben sogar Fenster geputzt und viele haben Großeinsatz in den Schränken gemacht oder sogar manches im Keller aus den Regalen entsorgt.

Welch eine Wohltat, wenn man plötzlich ein freies Fach hat! Natürlich muss man entscheiden, was man noch braucht und was überflüssig ist. Gerümpel muss weg. So ist es auch gut, zu entscheiden: welche Gedanken, die mir ständig im Kopf herumkreisen, kann ich aussortieren? Damit Platz werden kann für etwas Neues. Welchen Ballast kann ich wegwerfen? Woran muss ich mich nicht weiter heften? Woran muss ich nicht weiter festhalten, weil es mir und meinem Umfeld nicht gut tut? Wovon möchte ich mich erlösen lassen, von dem, was mich geprägt hat? Von dem, was mir zum Ballast geworden ist?

Der Bibelspruch für diese Woche ist Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft, noch seine Güte von mir wendet (Psalm 66,20).

Auch wenn ich Gott schon –zig Mal die Ohren vollgeheult habe über dieses und jenes – er wirft mein Gejammer nicht einfach weg oder lässt es abprallen, er bleibt mir wohlgesonnen. Das ist echt zu loben! Und darüber kann ich mich wirklich von Herzen freuen! Dann bin ich ganz da in der Gegenwart dessen, aus dem wir kommen und zu dem wir gehen. Manchmal sind es die großen Worte des Lobens und Dankens, die uns über die Lippen kommen, manchmal ist es ein ruhiges Einverständnis, das keiner Worte bedarf.

Es ist auf jeden Fall wie Atmen für die Seele. Es ist das, was unser Leben lebendig erhält trotz aller Fragen, aller Zweifel, aller Krisen. Und wenn es uns tatsächlich vollkommen die Sprache verschlägt, wenn wir nicht wissen, was und wie wir denken und beten können? Dann bringen wir’s zu Gott, den wir nicht verstehen und der uns fremd geworden ist. Wer mit Gott lebt und von der Kraft seines Wortes, der kann gar nicht anders, der muss mit Gott reden. Wer Gott nichts fragt, wer ihn nichts bittet und ihm nichts klagt, der wird Gott wohl erst mal nicht hören. Wenn wir beten, dann bringen wir unsere Ängste, unsere Erfahrungen und unsere Erwartungen mit Gottes Handeln ins Gespräch. Indem wir das tun, erfahren wir seine Gegenwart, atmen wir seine Kraft, wächst in uns seine Liebe, erfüllt uns sein Friede, der höher ist als alle Vernunft. Wir erleben: Gott wendet seine Güte nicht ab.

Sprechen wir in dieser Woche jeden Tag diesen Psalmvers, so sind wir als Gemeinde miteinander und mit der weltweiten Christenheit verbunden. Wir loben dann Gott mit seinen Möglichkeiten und vertrauen auf seine Güte.

So können wir jeden Tag dieser kommenden Woche getrost, gelassen und zuversichtlich sein. Es komme, was mag.

Bleiben Sie behütet! Ihre Pfarrerin Antje Leschik

Wochenandacht am 11.05.2020

Ralf Krieg schrieb am Montag, 11. Mai 2020
Beate Kraushaar

Der Wochenspruch für diese Woche stammt aus Psalm 98, Vers 1: Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder! Dazu möchte ich Ihnen einige Gedanken mit auf den Weg geben:

Gerade in Zeiten, in denen unser Leben dunkel erscheint oder von traurigen Ereignissen überschattet ist – wie jetzt mit Corona – fällt es uns oft schwer, die Wunder wahrzunehmen oder an sie zu glauben.  Aber trotzdem sind sie da. Wir müssen nur mit offenen Augen durch die Welt gehen.

  • Auch dieses Jahr brach der Frühling sich bahn. Die Bäume trieben aus und die Natur erwachte.
  • Und als ich neulich nachts nicht schlafen konnte, erblickte ich stattdessen einen herrlichen Sternenhimmel.

Solche Dinge sind doch eigentlich kleine Wunder. Finden Sie nicht auch?

Aber wir Menschen nehmen so vieles, was Gott uns schenkt, allzu oft als selbstverständlich hin. Deshalb können wir die vielen kleinen Wunder oft nicht sehen. Lassen Sie uns in den nächsten Tagen einfach mal aufmerksamer durchs Leben gehen. Ich bin sicher, dass jeder von uns dann ein kleines Wunder entdecken wird: ein Lächeln, die kleine Blume am Wegesrand, ein unverhofftes Lob…

Vielleicht entdecken Sie im morgendlichen Vogelgezwitscher ja auch ihr persönliches kleines Wunder. Die Amsel singt noch in der Dunkelheit vom neuen Morgen. Es ist zwar noch Nacht, aber zugleich doch auch der Anfang eines neuen Tages.  Die Amsel weiß, dass der neue Tag bald anbrechen wird. Gott sei Dank! Und so trägt sie jeden Morgen Ihre Kunde in die Welt hinaus.

Lassen Sie es uns ihr nachtun. Wir wollen von unseren kleinen Wundern erzählen. Zum Beispiel in Form eines Liedes. Mit Musik können wir unsere Gefühle gut ausdrücken. Manchmal können wir Ärger oder Verzweiflung durch Singen auch besser bewältigen. Die heilende Wirkung von Musik ist inzwischen erforscht und belegt. Das gemeinsame Singen, z. B. im Gottesdienst, stärkt die Gemeinschaft und manchmal berührt ein Lied auch unser Herz.

Das sind doch wirklich gute Gründe, um dem Herrn ein neues Lied zu singen. So können wir die ewig gültige Botschaft der Bibel zum Klingen bringen – in uns und für andere. Die Botschaft von dem, der uns behütet und begleitet. Von dem, der uns seine Liebe schenkt und unsere Schuld vergibt.

Ich wünsche Ihnen für die vor uns liegende Woche alles Gute und Gottes Segen. Möge es Ihnen gelingen, Gottes kleine Wunder zu entdecken.

Ihre Beate Kraushaar

Es ward ein Ros entsprungen

Lutz Donnerhacke schrieb am Dienstag, 23. Juni 2015

… anIMG_1116_2 einem Samstag Nachmittag. Erfreulicherweise wurde das Wetter immer besser, so dass doch ein reger Zuspruch von Gemeindegliedern verschiedener Gemeinden sowie Mitarbeitern der umliegenden Firmen zustande kam.

Ein IMG_1099_2Gottesdienst  im Freien ist immer ein Erlebnis, besonders aber, wenn er an einem Verkehrsknoten stattfindet. Es war also kein Wunder, dass Radfahrer eher verunsichert wirkten, ehe sie sich trauten, am “Altar” vorbei zu fahren.

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