Reformation und Kirchen – Oktober 2018 – KGV Lobeda

“Wenn man meint, man habe sie ausgelernt, so muss man erst anfangen.”      Dr. M. Luther

 

Liebe Gemeinde,

vor kurzem haben wir die Kirmes, Kirchweih unserer schönen alten Kirche in Drackendorf gefeiert. Wir haben es gut in unserem KGV: so schöne und unterschiedliche Kirchengebäude! Dort lassen wir uns wieder und wieder erinnern: Gott meint es gut mit uns. Das haben wir nicht verdient, das ist ein Geschenk. Genau darum geht es auch zum Reformationstag, den wir in diesem Monat zusammen feiern werden. Wie im letzten Jahr: entweder in der Stadtkirche als Kirchenkreis oder in Göschwitz als KGV.  Zum Reformationsfest nehmen wir auch besonders wahr: Kirche ist viel mehr als unsere Gebäude. Kirche, das sind wir als Gemeinde, als Suchende, die Fragen stellen über Gott und die Welt. Kirche ist dort, wo wir weite Herzen haben, wo wir uns selbst und andere in Kontakt zu Christus halten.

Vorige Woche hing in einem unserer Schaukästen „Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt, der allertreusten Pflege des der den Himmel lenkt“. Das ist ein Lied von Paul Gerhardt, das Sie sicher kennen. Paul Gerhardt rechnet mit der großen Kraft, die er und wir Gott nennen. Gott, der ansprechbar ist für uns, dem jeder sein Herz ausschütten kann in guten und schwierigen Tagen. Paul Gerhardt hatte ganz und gar nicht nur eitel Sonnenschein in seinem Leben. Trotzdem kann er sich auf Gott verlassen. Er schreibt weiter: Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.“ Ich wünsche uns, dass auch wir das so erleben und in die alten Worte einstimmen können.

Ich wünsche uns einen gesegneten neuen Monat unter Gottes Segen,

Ihre Pfarrerin Antje Leschik

Antje Leschik

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